18.132GEESTEGRUND-KLICKER: 
MARIUS PAPE STUDIERT IN GÖTTINGEN
03.04.2010
Kein Aprilscherz: Ersatztorhüter Marius Pape studiert seit dem 1. April Betriebswirtschaftslehre an der Universität Göttingen. „Wie das mit dem Fußball weitergehen soll, ist bisher noch sehr unsicher, da ich im Moment wohl - wenn überhaupt - an den Wochenenden zu Hause sein werde und somit kaum aktiv in Köhlen noch mitwirken kann“, so Pape. Ein Wechsel zu einem Göttinger Klub komme für ihn allerdings auch nicht in Frage, da „ich nicht jedes Wochenende dort verbringen möchte“. Zudem müsse er erst einmal sehen, wie viel Zeit sein Studium in Anspruch nehmen wird. Pape geht davon aus, in den Semesterferien wieder aktiv am Trainingsbetrieb in Köhlen teilzunehmen.
 
BEZIRKSPOKALHALBFINALE AM 18. MAI - KÖHLEN BEI OTTERSBERG II
30.03.2010
Die Halbfinal-Paarungen des DFB-Bezirkspokalwettbewerbs stehen fest. Zunächst hat der Bezirksligist SSV Südwinsen am Mittwoch, 12. Mai, den Bezirksoberligisten Eintracht Lüneburg zu Gast. Rot-Weiß Köhlen greift am Dienstag, 18. Mai, ins Geschehen ein: Die Truppe des Trainergespanns Stefan Kriesen und Christian Wendt muss dann beim klassentieferen Bezirksligisten TSV Ottersberg II antreten. Beide Spiele werden um 19 Uhr angepfiffen. Spielberichte zu Köhlens Punktspielen gegen VSK Osterholz-Scharmbeck II (2:3) und beim TuS Celle (2:2) folgen übrigens im Laufe dieser Woche, auch die Statistik wird dann aktualisiert. Am Wochenende stehen zwei Begegnungen für Köhlen auf dem Programm: Am Sonnabend, 3. April, gastieren die Rot-Weißen bei Eintracht Lüneburg (16 Uhr). Und am Montag, 5. April, haben die "Geestegrund"-Kicker ein Heimspiel: Um 15 Uhr stellt sich der TSV Etelsen vor.
 
HEIMSPIEL UNTER FLUTLICHT: KÖHLEN HAT VSK OSTERHOLZ II ZU GAST
19.03.2010

Nach mehrmonatiger Punktspielpause und einer unbefriedigenden Vorbereitung aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse durften die Bezirksoberliga-Fußballer von Rot-Weiß Köhlen am vergangenen Sonntag endlich wieder auf Tore- und Punktejagd gehen. Doch die Ausbeute fiel für die Truppe des Trainergespanns Stefan Kriesen und Christian Wendt eher mager aus: Tabellenführer Teutonia Uelzen entführte beim 2:1-Erfolg alle Punkte aus dem Köhlener "Geestegrund". Von Wiedergutmachung soll vor dem heutigen Heimspiel nicht die Rede sein: Immerhin stimmte die Leistung zum Ende der ersten Halbzeit und im zweiten Durchgang hatten die Köhlener ja Chancen, um zumindest ein Unentschieden zu holen. So konnten die Teutonen aus Uelzen zum ersten Mal nach fünf Jahren einen Sieg in Köhlen feiern.

Am Freitagabend, 19. März, steht wieder eine Heimpartie für die Rot-Weißen auf dem Programm. Die Oberliga-Reserve des VSK Osterholz-Scharmbeck gibt ihre Visitenkarte ab. Das Spiel wird um 20 Uhr angepfiffen. Und - anders als die Köhlener - ist das Team von Trainer Matthias Ruländer mit einem Sieg in die Rückrunde gestartet. Der VSK gewann sein Heimspiel gegen den TuS Bodenteich mit 1:0. Das Tor des Tages erzielte Jasper Halm. Dank des Sieges konnte die Mannschaft die Abstiegszone verlassen. Köhlens Gegner nimmt nun Rang 9 ein. Ein kurzer Blick in die Statistik: Sechs Siegen und drei Remis stehen neun Niederlagen gegenüber. Das ergibt 21 Punkte. Das Torverhältnis fällt negativ aus: Die Osterholzer haben 26 Tore erzielt, mussten aber 36 Gegentreffer hinnehmen. Das Ruländer-Team hat bereits 18 Punktspiele absolviert (zwei mehr als Köhlen). Zudem wird der Coach auch in der nächsten Saison die VSK-Reserve trainieren: Laut der Internetseite des Vereins (www.vsk-fussball.de) sei er im übrigen ein Freund eines "taktisch diszipliniert auftretenden Mannschaftsgefüges". Abzuwarten bleibt indes, welche Spieler aus der Oberliga-Truppe für den Auftritt in Köhlen abgestellt werden: Der VSK Osterholz-Scharmbeck muss in der Oberliga Niedersachsen Ost nämlich erst am Sonntag ran.

Die Rot-Weißen, die auch in der neuen Saison von Kriesen trainiert werden, befinden sich ihrerseits weiter auf dem zweiten Platz. Die Köhlener haben 38 Punkte auf dem Konto, ihnen im Nacken sitzt aber Eintracht Lüneburg (37 Punkte). Um sich also ein wenig für die 1:2-Niederlage gegen Uelzen zu rehabilitieren und um den Tabellendritten auf Distanz zu halten, wollen die "Geestegrund"-Kicker heute expressartig gut ins Spiel kommen, die Zweikämpfe früh annehmen und die Torchancen besser verwerten. Dann könnte am Ende auch ein Sieg herausspringen. So wie im Hinspiel, als Marco Kiesner die Köhlener zum 1:0-Erfolg schoss.

 
"STURMFLUT"-FANCLUB ZU GAST IM "GEESTEGRUND"
18.03.2010

Das Spitzenspiel der Fußball-Bezirksoberliga zwischen Rot-Weiß Köhlen und Teutonia Uelzen hat auch einige Mitglieder des Fanclubs "Sturmflut" in den "Geestegrund" gelockt. Die Anhänger des Bremen-Ligisten FC Bremerhaven postierten sich in Höhe der Mittellinie, hatten nicht nur einen guten Blick auf das Spielfeld, sondern konnten - ein Blick nach links, dann einen nach rechts - die beiden Trainer der Teams beobachten. "Der Platz sah - wie zu erwarten war - mies aus. An vielen Stellen musste Sand herhalten, um vom Frost produzierte Unebenheiten zu beheben. Und den paar Grashalmen, die den langen Winter überstanden hatten, stand ein intensiver Nachmittag bevor. Denn während Spitzenspiele sonst oft langweilig und von Taktik geprägt sind, agierten hier zwei Teams mit offenem Visier und viel Spielfreude", heißt es im interessanten (und neutralen) Spielbericht von Till Oliver Becker auf dieser Internetseite. Nach dem 0:2-Rückstand lief es etwas besser bei den Rot-Weißen. "Köhlen zeigte nun endlich, warum man die positive Überraschung dieser Saison ist und warum sich das Team von Ex-Seelöwe Stefan Kriesen berechtigte Hoffnung auf die Meisterschaft machen darf. Endlich ging ein Ruck durch die Truppe, die Zweikämpfe wurden angenommen, die Kombinationen wurden gefährlicher", heißt es weiter. Auch nach dem Seitenwechsel kam das Spiel der Hausherren gut an beim "Sturmflut"-Fanclub, der offiziell 16 Mitglieder umfasst: "Die Halbzeitpause hat Coach Kriesen anscheinend für einen kräftigen Motivationsschub genutzt. Denn in den zweiten 45 Minuten spielten fast nur noch die Rot-Weißen. Angriff auf Angriff rollte auf das Tor der Uelzener, doch deren Keeper zeigte an diesem Tag eine Spitzenleistung und hielt den Kasten konsequent sauber." Und wie fällt das Fazit aus? "Eine unglückliche Niederlage für die Rot-Weißen, die ihre Meisterschaftshoffnungen (vom Aufstieg redet man angesichts der immer höher werdenden Qualifikationshürden besser nicht) damit wohl begraben durften. Den Gästen aus Uelzen reichte eine starke halbe Stunde am Anfang und ein bärenstarker Torwart Dennis Neumann, um sich drei wichtige Zähler zu sichern." Zu hoffen bleibt, dass die Köhlener auch in dem einen oder anderen kommenden Spiel die FCB-Fans begrüßen kann.

 
16. PUNKTSPIEL: 1:2-HEIMNIEDERLAGE FÜR KÖHLEN GEGEN UELZEN
14.03.2010

Sie schmissen sich in die Zweikämpfe, suchten den Torabschluss, doch sie trafen nur einmal den gegnerischen Kasten und leisteten sich eine schwache erste Halbzeit: Am Ende mussten die Bezirksoberliga-Fußballer von Rot-Weiß Köhlen eine 1:2-Heimniederlage hinnehmen. Und zwar gegen Tabellenführer Teutonia Uelzen. Nach einer schwachen Leistung im ersten Durchgang, steigerte sich das Team von Trainer Stefan Kriesen zu Beginn der zweiten Halbzeit, doch es sollte nicht mehr zu einem Unentschieden reichen. „Jungs, wir haben alles versucht. Doch das Spiel haben wir in den ersten 45 Minuten verloren." Der kämpferische Einsatz habe gestimmt. „Es ging ja auch nicht um einen Schönheitspreis", sagte Kriesen mit Blick auf das Schmuddelwetter und den stellenweise tiefen Boden. Ein Unentschieden wäre drin gewesen, doch auch nach der Niederlage stehen die Köhlener in der Tabelle gut da. Auch einige andere Teams waren an diesem 25. Spieltag im Einsatz.

Die „Geestegrund"-Kicker hatten Probleme, ins Spiel zu finden: Dem Team um Mannschaftskapitän Andree Wendt war die Nervosität anzumerken. Allerdings von nicht allzu vielen Zuschauern, spärlich fiel die Kulisse aus. Doch die dem Wetter trotzenden Besucher brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, sie sahen einige Tore, viele Chancen und ein paar Zweikämpfe. Den besseren Start hatten die Gäste aus Uelzen: Nach elf Minuten führten die Teutonen mit 1:0. Nowak hatte eine Ecke in den Köhlener Strafraum befördert und Kühn traf per Kopf aus fünf Metern. Das war jedoch kein Weckruf für die Köhlener. Im Gegenteil: Die Gästemannschaft von Coach Achim Otte hatte die Zügel in der Hand. Doch es dauerte bis zur 27. Minute, bis die nächste Chance notiert werden konnte. Kühn kam nach einer tollen Flanke an den Ball, doch Köhlens Torwart Yannick Becker lenkte den Ball mit einer ganz starken Parade um den Pfosten. Doch nur eine Minute später stand es 2:0. Kühn zog aus 20 Metern ab, unhaltbar schlug der Ball ins lange Eck des Köhlener Kastens ein. Kurz vor der Halbzeit hatte Pawel Bober ein wenig Pech, als sein Kopfball nach einer Ecke von Axel Sander auf der Linie geklärt wurde. In der 40. Minute wurden die Rot-Weißen für ihre Bemühungen zum Ende des ersten Durchgangs belohnt. Nach einem langen Ball und einer Parade von Uelzens Torwart Neumann war Andree Wendt im zweiten Versuch erfolgreich: Der Köhlener Kapitän markierte das 1:2. Dann ging’s in die Pause.

Und nach dem Seitenwechsel spielte Köhlen nur in eine Richtung: aufs Tor der Teutonen. Es gab Chancen en masse, doch ein Tor sollte dabei nicht herausspringen. Einen lang geschlagenen Ball von Sander konnte Andree Wendt gut unter Kontrolle bringen, beim Schussversuch blieb das runde Leder jedoch in der Uelzener Hinterabwehr hängen. Apropos Abwehr: Die Teutonen kamen zum Teil gar nicht mehr aus ihrer Hälfte heraus. Fünf Minuten nach der Pause hielt Torwart Neumann einen 20-Meter-Knaller von Berend Knoop. Wenig später und nach einem Sander-Einwurf landete ein Kopfball von Andree Wendt an der Querstange des Uelzener Tores. Jetzt kam auch noch Pech hinzu. In der 59. Minute schlug Sander einen Freistoß, der Ball setzte im Teutonia-Strafraum auf und wieder war Keeper Neumann auf dem Posten und lenkte den gefährlichen Ball irgendwie an die Querstange. Wieder Pech für die Rot-Weißen, denen zumindest ein klarer Elfmeter vom Schiedsrichter untersagt wurde. Auf der anderen Seite hatten die Köhlener jedoch Glück, als Sander nach einem gegnerischen Konter Börngen zu Fall gebracht hatte, der Pfiff aber ausblieb. In der 63. Minute war Andree Wendt mit einem Kopfball wieder zweiter Sieger im Duell mit Torwart Neumann, Tony Brehme scheiterte mit seinem Nachschuss. Die Ecke hatte Sander getreten. Berg prüfte auf der anderen Seite bei einem der raren Offensivaktionen der Gäste in Durchgang zwei Köhlens Torwart Becker. Es blieb beim 1:2 aus Sicht der Gastgeber. "Wir mussten das Quäntchen Glück in der zweiten Halbzeit doch sehr bemühen", sagte Uelzens Trainer Otte gegenüber der Allgemeinen Zeitung Uelzen. Nachdem Andree Wendt mit einem Fallrückzieherversuch nicht das Tor traf, zielte Börngen aus gut 20 Metern ab – aber der Flachschuss landete neben dem Köhlener Tor. Keeper Becker konnte sich dann auszeichnen und bei einem Konter einen Schuss vom eingewechselten Solowski abwehren. Dann ertönte der Schlusspfiff (Fotos zum Spiel gibt es hier).

Während sich die Uelzener jubelnd in die Arme fielen, herrschte Enttäuschung auf Seiten der Köhlener. Noch lange nach Abpfiff saß Torwart Yannick Becker enttäuscht auf der Ersatzbank. Traurig dürfte auch Waldemar Gilmut sein: An seinem Geburtstag wurde es nichts mit einem Drei-Punkte-Geschenk.

Köhlen: Yannick Becker - Tony Brehme, Nils Richter, Nicolai Tietjen – Patrick Naundorf (60. Torben Küker), Waldemar Gilmut, Axel Sander, Lukasz Lachowicz (72. Marco Kiesner). Pawel Bober - Andree Wendt Berend Knoop.
Tore: 0:1 und 0:2 Kühn (11. und 28.), 1:2 Andree Wendt.

Gelbe Karten: Axel Sander, Berend Knoop.

 
ES STEHT FEST: KÖHLEN EMPFÄNGT HEUTE UELZEN
14.03.2010
Was für ein interessanter Sonntag aus sportlicher Sicht: Zunächst das Formel 1-Rennen in Bahrain mit dem Rückkehrer Michael Schumacher, die Auswärtsspiele vom SV Werder Bremen und Hamburger SV in der Fußball-Bundesliga - und dann auch noch der Rückrundenauftakt für Rot-Weiß Köhlen. Die Bezirksoberliga-Kicker empfangen am heutigen Sonntag, 14. März, den Tabellenführer: Teutonia Uelzen stellt sichab 15 Uhr im "Geestegrund" vor. Am Morgen fand noch eine Platzbesichtigung statt, dann wurde grünes Licht gegeben. Für beide Mannschaften ist es nach mehrmonatiger Punktspielpause sowie Trainingseinheiten bei schlechten Platz- und Wetterverhältnissen ein Härtetest: Wie sieht's mit der Kondition aus? Klappen die Spielzüge? Mit ausreichend Motivation müssten beide Teams in die Partie gehen: Die Teutonen wollen ihre Spitzenposition ausbauen, die Rot-Weißen wollen ihren zweiten Platz halten und den Abstand zum Ersten verkürzen. Auf dem nassen Rasen dürfte eine kampfbetonte Begegnung auf die Spieler zukommen. Mal schauen, wie viele Zuschauer an diesem sportlich interessanten Sonntag den Weg nach Köhlen finden.
 
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