18.133GEESTEGRUND-KLICKER: 
16. PUNKTSPIEL: KÖHLEN HAT FREITAG ROTENBURG ZU GAST
16.12.2009

Tabellenzweiter gegen Vorletzter - von der Papierform her eine klare Sache: Fußball-Bezirksoberligist Rot-Weiß Köhlen empfängt den Rotenburger SV und gilt in dieser vorgezogenen Partie am Freitagabend (19.30 Uhr) als Favorit. Schließlich befinden sich die "Geestegrund"-Kicker weiter in der Verfolgerrolle und wollen Spitzenreiter Teutonia Uelzen auf den Fersen bleiben. Die Mannschaft des Trainergespanns Stefan Kriesen und Christian Wendt spielt eine überraschend gute Saison - und auch im Pokalwettbewerb läuft's: Die Köhlener schlugen am vergangenen Wochenende den VfL Stade mit 2:1 und schafften damit den Sprung ins Halbfinale - ein toller Erfolg. Ein möglicher Gegner wäre der SSV Südwinsen, der den SV Bienenbüttel mit 2:0 schlug. Die beiden anderen Viertelfinalbegegnungen (Ottersberg II vs Worpswede und Jesteburg vs Eintracht Lüneburg) fielen aus und müssen nachgeholt werden.

Und jetzt, nach dem Halbfinaleinzug, schlagen die Köhlener Rotenburg im Spaziergang - mit dem 3:0-Sieg aus dem Hinspiel noch im Hinterkopf? Mitnichten: Der Oberliga-Absteiger hat bei 17 Punktspielen zwar erst zwei Siege und schon sieben Unentschieden einfahren können, doch die Gäste bewiesen zuletzt aufsteigende Tendenz. So trotzten die Rotenburger Uelzen ein 1:1 ab, davor schlug die Mannschaft von Coach Detlef Lehmann, der Nachfolger des Ex-Trainers Hartmut Schwolow, den VfL Maschen mit 2:0. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste - gerade, wenn von der Papierform her alles klar scheint.

Wie geht es nach dem Spiel für die Rot-Weißen weiter? Am 24. Januar steht die Auswärtspartie beim FC Basbeck-Osten auf dem Programm. Da haben die Rot-Weißen noch etwas gutzumachen, schließlich kamen die Köhlener im Hinspiel nicht über ein 1:1 hinaus. Anpfiff ist um 14 Uhr. Eine Woche später, am 31. Januar, müssen die „Geestegrund"-Kicker erneut reisen: Um 15 Uhr ertönt der Anstoß des Nachholspiels beim TB Uphusen. Doch heute gilt es, im Heimspiel gegen den Rotenburger SV engagiert zur Sache zu gehen – egal, wie groß die Punktedifferenz, nämlich 25, zwischen dem Tabellenzweiten und dem Vorletzten auch ist.

 
5. POKALSPIEL: KÖHLEN NACH 2:1 GEGEN STADE IM HALBFINALE
13.12.2009

Schöner Erfolg für Rot-Weiß Köhlen: Der Fußball-Bezirksoberligist steht im Halbfinale des Bezirkspokals. Dazu genügte ein 2:1 (1:1)-Heimsieg gegen den Klassengefährten VfL Stade. Die Ergebnisse des laufenden Pokalwettbewerbs gibt es hier. Noch eine gute Nachricht: Im Punktspielbetrieb kam Tabellenführer Teutonia Uelzen beim Rotenburger SV nicht über ein 1:1 hinaus. Das Trainergespann Stefan Kriesen und Christian Wendt nutzte das Pokalspiel, um die Mannschaft ein wenig umzustellen: So durfte Nicolai Tietjen gegen Stade im Mittefeld wirblen, Tobias Köntopp stand in der Startformation und Lukasz Luchowicz lief als Stümer auf. Etatmäßig stand Jonathan Küther im Kasten. Die wenigen Zuschauer sahen eine nicht unbedingt berauschende, zum Teil aber hitzige Partie auf tiefem Boden im "Geestegrund". Doch zwei Tore fielen in Durchgang eins. Ein Schuss von Marco Kiesner landete bei Andree Wendt, Köhlens Kapitän zog ab trotz dreier Gegenspieler ab und traf zur 1:0-Führung. Kurz vor der Pause traf Kocmarsky nach einem Freistoß von Mandel, den Schulenburg per Kopf verlängert hatte, aus dem Gewühl heraus zum Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel spielten die Hausherren besser, doch die Gäste hatten die große Möglichkeit, in Front zu gehen: Doch Köhlens Keeper Küther hielt den Foulelfmeter von Mandel. Wenig später traf Kiesner zum 2:1-Endstand für Köhlen, als der Nachwuchsstürmer eine tolle Vorarbeit von Andree Wendt mit dem Treffer abschloss. "Es war ein Arbeitssieg", sagte der verletzte Mittelfeldroutinier Patrick Naundorf. "Aber ein am Ende verdienter", ergänzte Team-Manager Mentor Grapci. Die Weihnachtsfeier wurde im übrigens verschoben.

Köhlen: Jonathan Küther - Tony Brehme, Nils Richter, Waldemar Gilmut - Pawel Bober, Nicolai Tietjen, Axel Sander, Tobias Köntopp (60. Berend Knoop), Andree Wendt - Lukasz Lachowicz, Marco Kiesner.

Tore: 1:0 Andree Wendt (20.), 1:1 Kocmarsky (39.), 2:1 Marco Kiesner (64.).

Besonderes Vorkommnis: Köhlens Torwart Jonathan Küther pariert Foulelfmeter (57.).

 
POKAL-VIERTELFINALE: KÖHLEN EMPFÄNGT SONNABEND VFL STADE
11.12.2009

Nur noch wenige Stunden, dann steigt das Bezirkspokal-Viertelfinale: Dabei empfängt Rot-Weiß Köhlen am Sonnabend, 12. Dezember, den VfL Stade. Die Partie der beiden Bezirksoberligisten wird um 15 Uhr angepfiffen. Klar ist schon einmal: Beide Teams haben sich gegenüber dem Abschneiden im vergangenen Jahr verbessert. Köhlens Aus im Pokal kam bereits in der 2. Runde (3:5 im Heimspiel gegen Rot-Weiß Cuxhaven), Stade musste eine Runde später beim VfL Jesteburg die Segel streichen (2:3). Recht früh durften sich die Mannschaften also auf die Punktspiele konzentrieren. Apropos: Während die Köhlener mit der bisherigen Punkteausbeute (38 nach 15 Spielen) mehr als zufrieden sein können, hatten sich die Stader mehr ausgerechnet: Nach 17 Partien haben sie 29 Punkte auf dem Konto, nichts wohl mit dem Abstieg zu tun - aber mehr hatten sich die Stader vor der Saison schon ausgerechnet. Das Hinrundenduell beim VfL gewannen die Rot-Weißen mit 1:0, knapp und heiß umkämpft könnte auch die Pokalbegegnung ablaufen. Genug Erfahrung mit knappen Spielausgängen hat die Mannschaft des Trainergespanns Stefan Kriesen und Christian Wendt im laufenden Pokalwettbewerb schon gesammelt: Es ging recht gut los mit einem 3:1-Sieg gegen Germania Cadenberge. Doch in den folgenden Partien gegen den FC Neuenkirchen/Ihlienworth (7:6), TSV Sievern (8:7) und TSV Lamstedt (5:4) musste stets das Elfmeterschießen herhalten - und konnte sich besonders Torhüter Jonathan "Nathan" Küther auszeichnen, der auch gegen Stade den Köhlener Kasten hüten wird. Die Hausherren werden wohl an der zuletzt erfolgreichen Startformation etwas ändern, Spielern aus der zweiten Reihe die Chancen geben, sich zu zeigen, und vermutlich nur mit einer Spitze auflaufen. Schließlich hat sich der Gegner bisher recht schadlos im Pokalwettbewerb gehalten: Der VfL Stade fuhr drei Siege ein (3:0 gegen TSV Wiepenkathen, 2:1 gegen TV Stemmen und 4:1 gegen die SV Drochtersen/Assel II). Die Köhlener standen im übrigen zuletzt in der Saison 2005/2006 im Viertelfinale: Seinerzeit gab's eine 0:2-Niederlage gegen den MTV Borstel-Sangenstedt - allerdings auswärts. In dieser Spielzeit steht ein Heimspiel im Viertelfinale an - und das wollen die Gastgeber erfolgreich gestalten. Und das nicht nur, um ins Halbfinale einzuziehen: Im Anschluss steht die Weihnachtsfeier auf dem Programm...

 
SPIELABSAGE FÜR KÖHLEN: PARTIE GEGEN BASBECK-OSTEN FÄLLT AUS
05.12.2009
Zum zweiten Mal ist ein Spiel von Rot-Weiß Köhlen abgesagt worden: Die Bezirksoberliga-Fußballer sollten am Sonntag, 6. Dezember, beim Aufsteiger FC Basbeck-Osten das erste Rückrundenspiel bestreiten. "Das Spiel fällt aus", teilt Köhlens Team-Manager Mentor Grapci. Am Dienstag geht's für die Rot-Weißen weiter mit Training.
 
15. PUNKTSPIEL: KÖHLEN VERGIBT SIEG GEGEN BODENTEICH - NUR 1:1
29.11.2009
Bitter für Rot-Weiß Köhlen: Die "Geestegrund"-Kicker mussten sich beim TuS Bodenteich mit einem 1:1 (0:0) begnügen. Der Ausgleichstreffer für den Aufsteiger fiel in der dritten Minute der Nachspielzeit. "Das unterscheidet uns eben noch von Teutonia Uelzen: die fehlende Cleverness", sagte Köhlens Trainer Stefan Kriesen in Anspielung auf die schwache Chancenverwertung seines Teams: Die Köhlener hatten fünf bis sieben richtige gute Möglichkeiten, doch es sprang nur ein Tor heraus. Marco Kiesner traf per Weitschuss zum zwischenzeitlichen 1:0, die Chancen vorher waren leichter zu verwerten. Köhlen bleibt auf dem zweiten Tabellenplatz, die Ergebnisse des 17. Spieltags gibt's an dieser Stelle und die Tabelle hier .
Mit einem Schock begann die Partie in Bodenteich für die Köhlener. Torwart Yannick Becker hielt den Ball im eigenen Fünf-Meter-Raum, am Boden liegend, fest, ein Bodenteicher rutschte herein und verletzte den Köhlener Keeper. Die blutende Wunde musste behandelt werden. Dann ging's weiter. Allerdings nicht ganz so hektisch und brisant, wie in den vergangenen Begegnungen. Doch auch ohne Kampf und Einsatz ging's auch dieses Mal nicht über die Bühne. Die erste Möglichkeit besaß Axel Sander, doch dessen Freistoß strich knapp am Torwinkel vorbei. Wenig später fand Kiesner mit seinem Schussversuch seinen Meister im Bodenteicher Torwart, Lukasz Lachowicz hatte zuvor geflankt. Wenig später lief's andersherum: Kiesner bediente Lachowicz, doch aus fünf Metern traf der Köhlener das gegnerische Tor nicht. Mit einem 16-Meter-Schuss prüfte Pawel Bober den TuS-Keeper. Nach einem schönen Spielzug über die rechte Seite flankte Andree Wendt auf Kiesner, dessen Direktabnahme entschärfte Bodenteichs Torwart. Eine halbe Stunde war gespielt. Die Köhlener standen sehr gut in der Defensive, die Offensivabteilung der Hausherren fand kaum statt.
Nach dem Seitenwechsel machten die Köhlener da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten: beim Auslassen von Torchancen. Der für Patrick Naundorf in die Mannschaft gekommende Torben Küker passte auf Kiesner, doch diese Möglichkeit verpuffte. Wenig später passte Andree Wendt quer auf Küker, doch aus zwölf Metern flog dessen Schuss übers Tor. Dann war's endlich soweit: Andree Wendt spielte den Ball zu Kiesner, der zog aus 22 Metern einfach mal ab - der Ball landete im rechten oberen Winkel. 1:0 für die Gäste. Bodenteich hatte in Person von Runzer eine Chance, der Kopfball nach einem Freistoß brachte aber nichts ein. Genauso wenig wie der Schuss von Kiesner, der zuvor von Bober den Ball erhalten hatte. In der 70. Minute setzte Sander einen Freistoß an die Latte, einen Freistoß von Lachowicz hielt der Bodenteicher Torwart. Sechs Minuten vor dem offiziellen Abpfiff passte Bober auf den eingewechselten Berend Knoop, doch auch dieser Schuss landete nicht im gegnerischen Tor. In der 90. Minute sah Sander die Gelb-Rote Karte, der schwache Schiedsrichter vermutete wohl ein Zeitspiel - dabei wollte Einwurfexperte Sander nur den Ball aufnehmen, den ihm Waldemar Gilmut überlassen hatte. Eben für den Einwurf. Die Bodenteicher machten in Überzahl noch einmal Druck und so musste in der dritten Minute der Nachspielzeit ein Tor nach einer Standardsituation für den Ausgleich herhalten: Runzer traf aus dem Gewühl heraus zum 1:1-Endstand. "Wer so viele Chancen wie wir vergibt und dann noch den Ausgleich bekommt, der muss sich an die eigene Nase fassen", sagte Kriesen. "Ich hoffe, das war jetzt ein Warnschuss: Wir müssen resoluter nachlegen und nicht den Gegner aufbauen."

Köhlen: Yannick Becker - Tony Brehme, Nils Richter, Nicolai Tietjen - Pawel Bober, Waldemar Gilmut, Axel Sander, Lukasz Luchowicz, Torben Küker - Andree Wendt, Marco Kiesner (70. Berend Knoop).
Tore: 1:0 Marco Kiesner (56.), 1:1 Runzer (90. + 3).
Gelbe Karten:Axel Sander, Andree Wendt, Waldemar Gilmut, Marco Kiesner.
Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rot für Axel Sander (90.).
 
15. PUNKTSPIEL: KÖHLEN TRITT BEIM TUS BODENTEICH AN
29.11.2009
Ein geschmeidiger Ausflug steht den Bezirksoberliga-Fußballern von Rot-Weiß Köhlen bevor: Die Mannschaft des Trainergespanns Stefan Kriesen und Christian Wendt muss am Sonntag, 29. November (14 Uhr), beim TuS Bodenteich antreten. Das bedeutet: Insgesamt gut sieben Stunden werden die Köhlener im Bus sitzen, zwischendurch steht freilich noch das Punktspiel an. Und das wollen die Rot-Weißen, die derzeit den zweiten Platz einnehmen, natürlich positiv gestalten. Doch das die Duelle gegen Bodenteich nicht zu den Spaziergängen gehören, das haben die Spiele in der Vergangenheit gezeigt: Rot-Weiß gegen den TuS, da ging's immer zur Sache - bis zum Schluss. In acht Begegnungen, zwei davon gewannen die Köhlener (4:2 und 5:1 in der Spielzeit 2006/2007), fielen bisher 38 Tore. Die bessere Ausgangslage haben aber in dieser Saison die "Geestegrund"-Kicker: Zwölf Siegen und einem Unentschieden steht eine Niederlage gegenüber. 37 Punkte auf der Habenseite und ein positives Torverhältnis (+26) haben das Selbstvertrauen der Mannschaft gestärkt. Zudem verfügen die Rot-Weißen über die beste Abwehr der Liga, sie bleiben Tabellenführer Teutonia Uelzen auf den Fersen, der am Sonnabend mit 4:0 beim FC Basbeck-Osten gewann. Etwas anders sieht die Situation bei Aufsteiger Bodenteich aus: Das Team von Trainer Christian Kelch nimmt einen der sieben Abstiegsplätze ein, doch es sind nur zwei Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. Von den vier Siegen fuhren die Bodenteicher drei auf eigener Spielstätte ein. Obacht müssen die Köhlener, bei denen es personell gut aussieht, in jedem Fall geben. Will man nicht mit einer Niederlage im Gepäck die geschmeidige Rückfahrt antreten.
 
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